Meta Ads Fehler Nr. 1: Falsches Kampagnenziel – und warum du damit deine Ergebnisse selbst sabotierst

Willkommen zum ersten Teil unserer Blogserie: 15 Fehler, die deine Facebook-Ads ruinieren. Heute nehmen wir uns einen Klassiker vor: das falsche Kampagnenziel. Klingt harmlos? Ist es nicht. Wenn du diesen Fehler machst, kannst du dir den Rest eigentlich sparen. Denn egal wie gut dein Creative ist, wie stark dein Angebot – mit dem falschen Ziel steuerst du in die Sackgasse.

Was sind Kampagnenziele eigentlich?

Facebook – sorry, Meta – fragt dich zu Beginn jeder Kampagne: "Was willst du erreichen?"

Zur Auswahl stehen u. a.:

  • Reichweite
  • Traffic
  • Interaktionen
  • Leads
  • Conversions
  • Umsätze im Onlineshop

Klingt logisch. Doch genau hier beginnt der Wahnsinn.

Warum viele das falsche Ziel wählen

Die meisten denken: "Ich will, dass Leute meine Anzeige sehen – also nehme ich Reichweite."Oder: "Ich will, dass viele klicken – also Traffic."

Aber: Meta liefert genau das, was du bestellst. Wenn du „Reichweite“ auswählst, bekommst du Sichtbarkeit – bei Menschen, die zwar gucken, aber nie kaufen. Wenn du „Traffic“ wählst, bekommst du Klicks – von Leuten, die deine Seite öffnen und direkt wieder schließen.

Der Facebook-Algorithmus macht genau das, was du ihm sagst

Meta optimiert auf Basis von Nutzerdaten. Wenn du also sagst "Bitte gib mir Traffic", dann sucht Meta nach Menschen, die dafür bekannt sind, häufig zu klicken. Nicht zu kaufen. Zu klicken. Das sind oft sogenannte "Click-Addicts" – Leute, die aus Langeweile auf alles klicken, aber nie konvertieren.

Ein Beispiel aus der Praxis

Du schaltest Werbung für dein kostenloses E-Book. Ziel: Leads sammeln.

Fall A: Du wählst „Traffic“ als Ziel.Ergebnis: Viele Klicks, aber kaum jemand trägt sich ein.

Fall B: Du wählst „Leads“ (Conversion-Event: Leadformular oder Pixel-Event).Ergebnis: Weniger Klicks, aber deutlich mehr Eintragungen – und bessere Leadqualität.

Klingt verrückt, ist aber Alltag.

Was ist das richtige Ziel?

Ganz einfach:

  • Du willst Verkäufe? Wähle Conversions oder Umsätze im Shop (und richte das Event sauber ein!)
  • Du willst Leads? Wähle Leadgenerierung (z. B. mit Meta-Formularen oder Event auf der Website)
  • Du willst Markenbekanntheit? Wähle Reichweite oder Markenbekanntheit – aber nur, wenn du weißt, was du tust

Aber Vorsicht: Nur weil du Leads willst, heißt das nicht automatisch, dass Meta das sofort gut macht. Du brauchst dafür Conversion-Events, ein sauberes Tracking (Stichwort: Meta Pixel, Conversions API) und ein durchdachtes Angebot, das wirklich konvertiert.

Wie du dein Ziel strategisch auswählst

Frag dich zuerst: Was ist der eine messbare Erfolg, den ich mit dieser Kampagne erzielen will?

  • Mehr Verkäufe?
  • Mehr Newsletter-Abos?
  • Mehr Bewerbungen?

Dann prüfe:

  • Habe ich die Events dafür eingerichtet?
  • Leitet mein Funnel wirklich sauber weiter?
  • Ist meine Zielgruppe warm oder kalt?

Erst danach klickst du im Kampagnenmanager das Ziel an. Niemals blind.

Und was ist mit Reichweite oder Interaktion?

Diese Ziele können strategisch Sinn ergeben – etwa bei einem Teaser-Video, das später retargetet werden soll. Aber wenn du direkt Ergebnisse willst: Finger weg!

Reichweite ist gut, um ein Video in die Masse zu bringen. Interaktion ist gut, um Social Proof zu sammeln. Aber keines von beiden bringt dir automatisch Leads oder Sales.

Fazit: Ziel falsch, Ergebnis Müll

Wenn du Meta nicht sagst, was du wirklich willst, liefert es dir das, was du nicht brauchst: Klicks ohne Wert, Likes ohne Kauf, Reichweite ohne Relevanz.

👉 Deshalb: Denk strategisch. Kenne dein Ziel. Richte dein Tracking sauber ein. Und gib dem Algorithmus das richtige Futter.

Im nächsten Artikel geht’s um automatische Platzierungen – und warum du damit oft ins Klo greifst.

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